Die Stadt Mérida

Die Stadt "Santiago de los Caballeros de Mérida" wurde 1558 gegründet. Lediglich liegt sie heutzutage etwas nördlicher auf einem Hochplateau am Fuße des Pico Bolívar. Die Universität der Anden (U.L.A.), gegründet 1785 ist Venezuelas zweitälteste Universität und beherbergt mehr als 40,000 Studenten. Die freundliche Atmosphäre, der "ewige Frühling" und die Auswahl an Aktivitäten macht den Aufenthalt unvergesslich.

Was tun in der City von Mérida?
Der Stadt Mérida, 1,650 müNN, wird nachgesagt, dass sie fast perfekte Wetterbedingungen besitzt. Orchideen,(Nationalblume), Rosen, und blühende Bäume wie z.B. der "Araguaney" (Nationalbaum) gibt es hier im Hülle und Fülle, so auch Zitrusfrüchte, Erdbeeren, tropische Früchte, nicht zu vergessen majestätische Palmen, welche die meisten Parks zieren. In der
Regenzeit fällt gibt es hauptsächlich in den Morgenstunden Niederschläge, bevor die Sonne aufgeht. Sollten Niederschläge tagsüber auftauchen haben sie meistens einen erfrischenden Charakter und dauern nicht länger als 20-30 Minuten. Tagesdurchschnittstemperaturen liegen bei 20ºC bis 25ºC, nachts um die 15.5ºC, da brauch man schon mal eine Decke. In den Bergen findet man des öfteren Posadas, Chalets mit schmucken Feuerstellen. Klimaanlagen sind in der Gegend sehr selten anzutreffen, da sie einfach nicht nötig sind; das Klima ist einfach perfekt! Mérida ist eine ruhige und sichere Stadt, in der man auf sehr angenehme Art und Weise sich der Kunst, Geschichte oder der Musik widmen kann. Samstags nachts im Kulturzentrum "Tulio Febres Cordero" (Calle 21 zwischen Avs. 2 und 3) kann man dem Sinfonieorchester des Staates Mérida zuhören. Eintrittspreise für Veranstaltungen liegen üblicherweise zwischen US$ 2 und US$ 5, erhältlich eine halbe Stunde vor dem Konzert an der Abendkasse. Sonntags gegen 20.00 Uhr bietet die Stadt freie Konzerte auf dem Plaza Bolívar an. Vergessen Sie nicht das Archäologische Museum (Av. 3 an der Ecke mit Calle 23) zu besuchen, um etwas über die Entstehung geologische Formationen und generelle Informationen über die Ureinwohner und deren prä-hispanischen Kunsthandwerks zu lernen. Der Eintritt kostet 50 Cents für Erwachsene und für Kinder ist der Eintritt frei. Das Arquidiosesanische Museum (Av. 4 an der Ecke mit Calle 23) wurde 1909 gegründet. Das Museum besitzt eine Kollektion von alten Kunstgegenständen, einschließlich eine Glocke von 909, eine der ältesten Glocken der Welt. Das Wissenschafts- und Technologiemuseum in Las Tapias bietet einen interessanten Einblick in Computer, Kommunikation, und bietet neben einem Tyrannosaurus nützliche Informationen über die Stadt und das Land im Allgemeinen. Für Erwachsene ist der Eintritt US$ 1.25 und für Kinder 80 Cents. Der Hauptmarkt -Mercado Principal de Mérida- (Av. Las Américas) bietet auf 3 Etagen Essen, frisches Gemüse und typisches Kunsthandwerk der Region. Genießen Sie ein typisches Gericht im Restaurant. Im Kulturhaus "Juan Félix Sánchez" (Av. 3 an der Ecke mit Calle 23) können Sie bekanntesten Künstler Méridas betrachten. Die Jungfrau Carmen-Kirche, nahe des Plaza Bolívar, ist die älteste Kirche in Mérida und repräsentiert den kolonialen Baustil. Die Bolívarianische Bibliothek (Av. 4 an der Ecke mit Calle 20), als Hommage anlässlich des 200 jährigen Geburtstages von Simón Bolívar, besitzt eine wertvolle Kollektion seiner Besitzgegenstände. Im gleichen Gebäude befindet sich auch das kommunale Kulturinstitut, die Bolívarianische Gesellschaft und das Zentrum für nationale Filmfestivals. Die Universität der Anden, der Plaza Bolívar, das Cafe Boulevard, die Kathedrale und das Gouverneursgebäude sind auch einen Besuch wert. Mérida verfügt über viele hübsche Orte, an den Sie spazieren und frische Luft schnappen können. Die Avenidas Andres Bello und Urdaneta werden durch viele Bäume und Blumen geschmückt. Der Park "Las Heroinas", an dem die Seilbahn hochgeht, ist für Kinder und Erwachsenen ein begehrter Ort. "Chorros de Milla" liegt im Norden der Stadt, ca. 25 Minuten vom Zentrum entfernt und bietet neben vielen Tieren und Pflanzen einen wunderschönen Wasserfall. Auch der Park "La Isla" ist ein Besuch wert. Gehen Sie hin und geniessen Sie den Tag. Andere wunderschöne Parks sind: Mutters Park, Humboldt Park, Don Quijote, Plaza Sucre (oder Plaza de Milla), Los Conquistadores, und viele, viele mehr..... Mérida hat noch mehr zu bieten...z.B. die Seilbahn, unsere Hauptatraktion, die längste und höchste in der Welt, von der man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und die umliegenden Bergketten hat. Im Nationalpark Sierra Nevada gelegen, wurde sie zwischen 1957 und 1960 erbaut und schwebt über 4 Abschnitte, die zwischen 5 Stationen mit Restaurants liegen, nach oben. Die Auffahrt dauert Minimum 1 Stunde reine Fahrtzeit. Es ist aus gesundheitlichen Gründen nicht empfehlenswert alle Abschnitte ohne Pause zu nehmen. Nehmen Sie sich Zeit und gewöhnen Sie Ihren Körper langsam an die Höhe. Von oben sehen Sie im Nordwesten die Sierra La Culata, Teile der Los Llano, den Pico Bolívar, den Pico Humboldt, den Pico Bomplant und gelegentlich die schneebedeckte Berggipfel des "Cocuy" in Kolumbien. Die Auffahrt mit einer Gesamtlänge von 12,5 km hat folgende 4 Abschnitte (5 Stationen): 1. Abschnitt: Barinitas-La Montaña: Geht von 1,577 müNN auf 2,442 müNN, mit einer Läge von 3,294 m, und dauert ca. 12 Minuten. Die Durchschnittstemperaturen in Barinitas liegen bei ca. 19ºC, während bei La Montaña lediglich 13ºCvorherrschen. 2. Abschnitt: La Montaña-La Aguada: Geht auf eine Höhe von 3,453 müNN. Von dort aus können Sie den steilen "El Toro" Gipfel, und den höchsten Bergs Venezuelas, den Pico Bolívar, sehen. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei ca. 7ºC. 3. Abschnitt:La Aguada-Loma Redonda: geht in ca. 10 Minuten auf 4,045 müNN hoch und hat eine Länge von 2,707 m. Es herrschen lediglich ca. 4ºC vor. 4. Abschnitt: Loma Redonda-Pico Espejo: Die Länge zwischen den 2 Stationen beträgt 3,071 m, Fahrtzeit 10 Minuten, Durchschnittstemperaturen ca. 3ºC. Jede einzelne Station hat seinen eigenen Charakter, welche Sie nicht missen dürfen. Mit der Seilbahn werden eine wunderschöne Fahrt erleben, weit weg vom Alltagsstress und Gestank der Städte - Natur pur! Hat man Lust auf Mehr, kann mit zu Fuß oder auf einem Maultier die abgelegenen Andendörfer besuchen. Nehmen Sie aber auf alle Fälle eine Jacke und gute Schuhe mit. Die Fahrt kostet ca. US$ 20 für Erwachsenen und für Kinder die Hälfte. ...machen Sie die Tour, Sie werden nichts bereuen!